Kulturdenkmal Kirche Vesser
Die Kirche von Vesser nach der RestaurierungDetail der Kirche von Vesser Kirchenturm
Eingangstür Kirche
Die Kirche von Vesser wurde von 1710 bis 1711 als Filialkirche von Frauenwald, später von Schmiedefeld, im damals üblichen Fachwerkstil erbaut. Zur schlichten Ausstattung gehören neben den Emporen der Taufstein (1711), das Vortragekreuz (1712), die Epitaphilen der Familie Triebel (1716), die Orgel (1789) und die Glocke (1896).
Die Kanzel wurde im 18. Jahrhundert gefertigt, vermutlich für eine andere Kirche. in den Kanzelfeldern sind die 4 Evangelisten und Christus aus dieser Zeit erhalten geblieben.
Die ebenfalls aus dem 18. Jahrhunder stammenden Altarfiguren Maria und Johannes sind 1842 beim Umbau der Kanzel zum Kanzelaltar in die Kirche gekommen. Bei der letzten umfangreichen Kirchenerneuerung 1912 erhielt der Kanzelaltar das Auge Gottes im Giebelfeld und wurde wie der Kircheninnenraum mit einer neuen Farbgebung versehen.
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1990 befand sich die Kirche in einem stark vernachlässigtem und kritischem Bauzustand. Die Kirche wurde schrittweise erneuert. Mit großer Unterstützung durch die Denkmalpflege und durch das Engagement des Architekten, der Kirchengemeinde und der Stadt Suhl, konnte das Denkmal erhalten werden. Um die Kirche vielseitiger nutzen zu können, ist ein bewegliches Kirchengestühl geplant.